Das Leben an sich vorbei ziehen zu sehen, ist ein seltsames Gefühl. Man fühlt sich leer und Fehl am Platz.
Jede Sekunde hofft man nur das es besser wird, doch es passiert nichts, im Gegenteil, es wird nur schlimmer.
Eine gute Taktik ist alles in sich rein zu fressen, doch irgendwann kommt der Moment an dem man darüber sprechen muss ob man will oder nicht. Man hat keine Wahl. Ab dem Augenblick ist alles anderes, man will nurnoch weinen, doch man bleibt Stark um für anderen Stark zu sein. Doch ob das richtig ist, kann keiner einem sagen.
Man steht allein da und man muss irgendwie Kraft sammeln, auch wenn man sich noch so leer fühlt. Doch wie will man Kraft sammeln, wenn man sich egal wo man ist fragen muss ob man überhaupt Willkommen ist?
Was ist wenn alles aufeinmal kommt, und nicht besser wird, wenn es sich zieht über Wochen, Monate und Jahre? Irgendwann fehlt einem sogar die Kraft sich zu merken was eigentlich passiert, man spürt einfach nurnoch diesen unglaublichen Schmerz und die Enttäuschung. Dürfen wir es zulassen das diese Gefühle zur Normalität werden?
In der Kirche bekommt man immer gesagt: Gott ist bei dir und behütet und beschützt dich!
Doch wo ist er wenn ich ihn wirklich brauche? Wieso lässt er zu das ein Mensch an seinem eigenen Leben kaputt geht, wieso erhört er die Gebete nicht, in denen man immer wieder zum ausdruckt bringt das sich was ändern muss, das man so nicht weiter leben kann. Wieso lässt er zu das Menschen so leiden? Soll es eine Lektion sein, soll es den Menschen weiter bringen? Ich weiß es nicht, und ich denke das ich es auch nie rausfinden werde.
Ich weiß nur soviel, das diese Gefühle der Leere und der Einsamkeit nie ganz verschwinden. Sie werden immer da sein, auch wenn sie nur in den Erinnerungen existieren. Sie sind einfach da!
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